Trefft uns im Molotow! VISIONS auf dem Reeperbahn Festival 2027

Wenn Mitte September das Reeperbahn Festival nach Sankt Pauli einlädt, ist auch VISIONS gerne mit dabei – um neue Bands zu entdecken, die Branche zu treffen und idealerweise auch euch: Leser:innen, Abonnent:innen, Podcast-Hörer:innen. Der ideale Ort dafür ist direkt am ersten Festivaltag, Mittwoch, der 16. September, im Traditionsclub Molotow, der seit 2025 in der Reeperbahn 136, dem ehemaligen Top-Ten-Club/Moondoo residiert.
Der musikalische Abend dort wird von VISIONS präsentiert – und wir sind auch vor Ort, also Redakteur/Podcaster Jan Schwarzkamp, Online-Chef Jonas Silbermann-Schön und Jörn Bickert vom Marketing-Team. Sprecht uns einfach an – wenn es denn die Lautstärke hergibt. Denn im Mittelpunkt stehen selbstverständlich die Bands. Das erwartet euch:
18:50–19:50 Uhr / The Orchestra For Now
England hat in den vergangenen Jahren viele spannende Bands hervorgebracht, die sich partout jeder Genre-Schublade verweigern – weil sie sich gleich in mehreren wohlfühlen. So auch The Orchestra (For Now) aus London, die jazzy Indierock, Folk, Post-Hardcore und mehr miteinander verknüpfen. Ein spannender Mix, dessen Live-Umsetzung sicher für offene Münder sorgen wird.
20:40–21:25 Uhr / Hiqpy
Indierock mit Hang zu 90s Shoegaze und Dreampop hat schon eine Weile Saison. Weil es ein so herrlich zeitloser Sound ist – einer, den Hiqpy aus Amsterdam wunderbar beherrschen. Die manchmal schön fuzzigen Gitarren nehmen sich dabei nicht zurück – aber im Mittelpunkt steht die kristalline Stimme von Abir Hamam.
22:20–23:00 Uhr / Bleech 9:3
Dass die 90er nicht totzukriegen sind und sich im Revival-Modus stetig neuer Beliebtheit erfreuen, das beweisen auch Bleech 9:3. Die Band kommt eigentlich aus Dublin, ist mittlerweile jedoch nach London umgesiedelt. Ihr Sound wirkt wie eine kompetente Zeitkapsel aus verschiedenen 90s‑Spielweisen. Da findet sich Alternative Rock, Grunge und auch mal eine vertrackt-noisige Anleihe beim Nu Metal.
23:55–00:40 Uhr / Arcy Drive
Zu später Stunde gibt sich der Abend noch mal ein wenig ruhiger – und zwar mit Arcy Drive. Die Band hatte die weiteste Anreise, kommt aus Northport, New York und spielt Indierock mit Singer/Songwriter-Sensibilität. In den vergangenen vier Jahren hat die Band ihre Heimat erst im Van, dann in einem selbst ausgebauten Schulbus betourt, um ihren “attic rock” live zu präsentieren.
Abseits von unserem Date im Molotow sind unsere Zeitpläne gut gefüllt – denn zu entdecken, sehen, hören und staunen gibt’s auch 2026 eine Menge. Gerade was das Sehen angeht, präsentiert sich die Flatstock in voller Pracht. Die global aufgestellte Poster-Ausstellung findet zum bereits 20. Mal im Rahmen des Reeperbahn Festivals statt – und ist für jede:n zugänglich. Auch ohne Ticket. Denn die Flatstock gastiert mit ihren Ständen auf dem Heiliggeistfeld im Festival Village. Und um das Jubiläum zu feiern, gibt es in diesem Jahr eine Lesung, eine Führung (am Samstag zeit: tba.) und Live-Screenprinting.
Vor allem aber präsentieren sich 24 internationale Künstler:innen – inklusive Tavo Garavato, der extra aus Kolumbien anreist. Aufmerksame Leser:innen und vor allem Abonnent:innen können auf der Flatstock die Menschen treffen, denen wir seit einigen Jahren die exklusiven Prints in unserem Magazin zu verdanken haben. Die Ausstellung öffnet täglich von 14–21 Uhr ihre Pforten.
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